ronaldus Jetzt, wo ich mir das nochmals überlege, habt ihr beide recht.
Ich bin es zwischenzeitlich so gewohnt, bei längeren Routen Google Maps, Apple Karten und ABRP parallel für die Planung zu verwenden, dass mir das zuerst gar nicht aufgefallen ist.
Die für mich beste Route pflege ich anschliessend ins ABRP ein.
Seit die Live-Verkehrsinfos im iX abgelaufen sind, verwende ich zudem vermehrt CarPlay. Und der BMW hat es immer wieder fertiggebracht, obwohl beispielsweise Ionity vorgegeben war, trotzdem andere Ladestationen einzuplanen.
Bis jetzt ist für mich in Summe ABRP, vor allem aufgrund des Anhängerbetriebes, die beste Lösung.
Ein Beispiel:
Strecken von Frauenfeld über den San Bernardino, Parma und Pisa nach Livorno, bei denen je nach Abschnitt und Topografie plötzlich 40–55 kWh/100 km Verbrauch resultieren, sind mit einem Original-Navi kaum sinnvoll vorauszuplanen.
Gerade mit Anhänger verändern Steigungen, Geschwindigkeit und Streckenprofil den Verbrauch teilweise massiv. Da hilft eine Software wie ABRP definitiv, weil ich mit realistischen Verbrauchswerten und entsprechenden Reserven planen kann.
Ein weiterer Punkt ist die Fahrzeitberechnung im Anhängerbetrieb: Beim BMW-Navi kann zwar die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den Anhängerbetrieb hinterlegt werden, die eigentliche Routen- und Ankunftszeitberechnung orientiert sich nach meiner Erfahrung trotzdem weiterhin an der normalen Richtgeschwindigkeit des Fahrzeugs.
Damit ist eine realistische zeitliche Reiseplanung mit Anhänger praktisch nicht möglich. Gerade auf langen Etappen summiert sich die Differenz zwischen berechneter und tatsächlich möglicher Fahrzeit erheblich – und damit verschieben sich natürlich auch geplante Ladehalte, Pausen und die erwartete Ankunftszeit.
Genau dort spielt ABRP für mich seine Stärke aus: Ich kann nicht nur den deutlich höheren Verbrauch mit Anhänger berücksichtigen, sondern die Planung wesentlich näher an die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit und damit an die reale Reisezeit bringen.
Lieber Gruss
Paolo