Beiträge von tuxcad

    Die kinetische Energie ist bei einem Aufprall mit einem Auto um ein VIELFACHES höher als bei einem Fahrrad und im Zweifelsfall überfährt dich das Auto noch zusätzlich. Ich weiss nicht wie du da auf die Idee kommst, das Fahrrad wäre deutlich schmerzhafter. Ein Auto ist zusätzlich (z.B. Motorhaube) optimiert um das schlimmste beim Aufprall zu verhindern, dennoch ist die Gefahr eines Todesfalls deutlich höher.

    Das stimmt, aber wie Du an gleicher Stelle richtig schreibst, sind moderne Fahrzeuge dahingehend optimiert, dass bei solch geringen Geschwindigkeiten (um die es hier mit AVAS geht) diese hohe Energie zu einem großen Teil abgefangen wird. Das die Gefahr eines Todesfalles höher ist kann sein, habe ich nicht bestritten. Ein Fahrrad oder E-Bike bietet jedoch überhaupt keinen Aufprallschutz - dafür durch ungeschützte Metallstangen und Anbauteile ein höheres schmerzhaftes Verletzungspotential und zudem (bis auf wenige sehr teure Ausnahmen) schlechtere Bremsen.

    Zitat

    Drum fordert z.B. der Verein des Deutschen Blinden und Sehbehindertenverbands ja auch ein weiter optimiertes AVAS - weil das alles Lobby-Gegner von Elektrofahrzeugen sind..?

    Habe ich den genannt? Nein.

    Der hat AVAS auch nicht eingeführt. Es wäre schön, wenn Du bei dem bleiben könntest was ich tatsächlich geschrieben habe und mir nichts unterschiebst

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    Natürlich gibt es die. Aber nur für Leute die danach suchen. Allein die Wikipedia Seite zu AVAS zeigt mehrere Studien, Tests und Untersuchungen dazu.

    Ein Link, auf welche Studien Du Dich hier beziehst, fehlt leider. Behaupten kann man erst einmal viel.

    Tatsache ist, dass es eine Studie vom Gesamtverband der Unfallversicherer zu Fahrzeugen MIT AVAS gibt, die im Fazit zeigt, dass die Unfälle mit Fußgängern durch das AVAS oft eben nicht verhindert werden da sie oft beim Anfahren passieren oder die Fußgänger das Geräusch nicht als Warnton identifizieren.

    Eine weitere Studie der Universität Leads zeigt gar ein identisches Gesamtrisiko der Unfälle von E-Autos im Vergleich zu Verbrennungsfahrzeugen.


    Ich konnte trotz intensiver Suche KEINE Studie finden, die untersucht hätte, ob E-Autos MIT AVAS weniger Unfälle mit Fussgängern haben als solche OHNE AVAS. Bin für einen erhellenden Link daher dankbar.

    Ich empfinde AVAS wie Kiepenkerl als durchschaubaren Versuch, einen wesentlich Vorteil der Elektrofahrzeuge (die leise Fortbewegung gerade in unteren Geschwindigkeitsbereichen bspw. in Wohngebieten mit reduzierter Geschwindigkeit auf Anliegerstrassen) zu negieren. Über 20km/h sind die Reifen eh laut genug. Darunter befindet man sich im gleichen Geschwindigkeitsbereich wie Fahrräder, e-bikes usw. - haben die AVAS? Nein, und auf die Idee käme wohl auch keiner und diese Fahrzeuge bremsen deutlich schlechter als Autos und die Verletzungen bei einer Kollision mit Fussgängern sind vermutlich in dieser Geschwindigkeit deutlich schmerzhafter.. Die ersten Elektroautos bis 2021 (bspw. Tesla 3, Y, S, X, VW eUp, eGolf usw) bis 2020 hatten kein AVAS - gibt es Erhebungen / Studien zu gehäuften Unfällen mit Fußgängern wegen fehlendem Geräusch? Nein, weil es keine gehäuften Vorfälle gab.


    AVAS wurde durch die Europäische Union in einer Zeit eingeführt, in der der große Teil der Europäischen Lobbygruppen (VDA, ACEA, CLEPA usw) der E-Mobilität lieber Hindernisse in den Weg legen wollten als sie voran zu bringen. Zu dieser Zeit wurden viele angebliche "Gründe" für die Unsicherheit von E-Autos angeführt, die nicht real waren. So bspw. die angebliche höhere Anfälligkeit zu Brandereignissen und "Akku-Explosionen" - als eben auch die angebliche Gefahr wegen "fehlendem Motorengeräusch" - das Ergebnis war die Krücke namens AVAS.


    AVAS ist eine Krücke der Lobby-Gegner der E-Mobilität und jeder, der sich sonst über zu viele Regulierungen durch die EU beschwert sollte mal darüber nachdenken, ob dies nicht dazu gehört.

    Danke Kiepenkerl , mein persönlicher Stalker hat sich ja schon wieder gemeldet und als Oberlehrer mit erhobene Zeigefinger die Enkelkinder angeführt..... wie rührend.

    Wer so argumentiert sollte vermutlich überhaupt nicht Auto fahren. Das Problem der Kinder die im Spiel unkontrolliert auf die Straße rennen gab es schon immer und wird auch nicht durch brüllende AVAS Lautsprecher gelöst, sondern nur durch aufmerksame Fahrer.

    Hier (mal wieder) unterschwellig Anschuldigungen heraus zu hauen, von wegen man hätte kein Mitgefühl mit Kindern wenn man ein leises Auto haben möchte, ist absurd und dämlich.

    Letztlich ist es der Versuch, die eigene Verantwortung auf ein System oder einen Hersteller zu delegieren um dann hinterher die eigenen Hände in Unschuld waschen zu können ("das blöde AVAS war halt nicht laut genug") - ich halte davon nichts.


    Was ist denn bitte bei den heutzutage in den Großstädten zu Hauf anzutreffenden Personen mit Kopfhörern? Hilft da AVAS?

    Was ist mit tauben oder schwerhörigen Personen?

    Was ist mit Tieren, die sich übrigens noch nie für die Fahrgeräusche von Autos interessiert haben.


    Das Einzige was hilft, ist ein aufmerksamer und rücksichtsvoller Fahrer - und ein gut funktionierendes Notbremssystem.

    Also ich bin super froh, dass der 7X nicht so lautes AVAS hat! Ich habe mein 2019er Model 3 LR geliebt, dass noch ganz ohne irgendein Geräusch (abgesehen von den Reifen) fahren konnte!

    Wenn Fußgänger pennen dann hören sie halt die Hupe - in der Regel nehme ich aber Rücksicht und warte dann eher mal einen Moment.


    Ich bin der Meinung, dass auch akustischer Lärm eine Umweltverschmutzung ist (Musik auf OpenAir Konzerten nehme ich da ausdrücklich raus, es sei denn es ist Schlager- oder Volksmusik 8o ) und wenn ein Auto technisch nicht unbedingt Geräusche bei der Bewegung machen muss, dann sollte es auch keine machen..... 8)

    Ich werde mir das auf der nächsten längeren Strecke mal explizit anschauen, ob der 7X tatsächlich den aktuellen Verbrauch ignoriert. Bisher ist mir so ein Verhalten noch nicht unter gekommen.

    Ich fahre immer im Modus der 'dynamischen' Verbrauchsanzeige und der 7X hat auch immer die Ladestop's so berechnet, dass es gepasst hat. Und das, wie bereits erwähnt, sehr konservativ.


    Natürlich ist es so, dass wenn Du einen Anhänger drann steckst das Auto nicht sofort weiß wie groß und wie schwer der ist und daher erstmal falsche Annahmen trifft.

    Aber selbst bei unserer letzten Urlaubstour auf den Darß mit Heckfahrradträger und daraus resultierendem Mehrverbrauch hat die Kalkulation gepasst.

    Daher wundern mich die von Dir beschriebenen Probleme etwas.

    Grundsätzlich gibt es bekannterweise 10,000 Einstellungsmöglichkeiten. Von der Lieblingsradiostation bis zum Soundprofil oder Lichtfarbe. Eigentlich hätte ich gedacht, dass diese Einstellungen einem Fahrer zugeordnet werden.

    Das ist das, was ich eigentlich auch erwarten würde - und von Tesla auch genau so gewohnt bin! Und das hat m.E. ZEEKR auch so in ihrer Werbung versprochen, dass sich die individuellen Einstellungen zum Fahrer speichern lassen um sie nicht jedesmal neu einstellen zu müssen.

    Wenn das nicht geht - so wie Du es beschreibst - dann lässt man wesentliche Komfortmerkmale eines solchen Systems ungenutzt! Das ist dumm und unprofessionell.