Äh, was heisst das bitteschön? Ich kann kein Italienisch.
Ist latein und bedeutet: Was zu beweisen war 🙏🏻
Lieber Gruss Paolo
Äh, was heisst das bitteschön? Ich kann kein Italienisch.
Ist latein und bedeutet: Was zu beweisen war 🙏🏻
Lieber Gruss Paolo
Die Anonymität des Internets senkt bei manchen offenbar die Hemmschwelle für einen Ton, den man sich im persönlichen Gegenüber vermutlich zweimal überlegen würde.
Wenn die Argumente ausgehen und es persönlich wird, spricht das ohnehin für sich.
Quod erat demonstrandum.
Lieber Gruss Paolo
Selbstverständlich darf und soll jeder seine persönlichen Erfahrungen mit seinem Fahrzeug schildern – positive wie negative. Wenn eine Funktion bei jemandem nicht oder schlecht funktioniert, ist genau diese Erfahrung zunächst einmal real und muss auch nicht relativiert werden.
Etwas anderes ist es jedoch, aus einer persönlichen Erfahrung eine allgemeingültige technische Aussage über ein System oder ein Produkt abzuleiten.
Spätestens dann sollte die Aussage auch überprüfbar werden dürfen.
Genau deshalb frage ich nach Belegen, Messungen, Videos, Diagnoseinformationen oder anderen nachvollziehbaren Grundlagen.
Nicht um Kritik an Zeekr zu verhindern und auch nicht, um irgendeine „Schadensbegrenzung“ zu betreiben, sondern damit andere Leser unterscheiden können zwischen:
„Bei meinem Fahrzeug funktioniert es so“
und
„Dieses System funktioniert grundsätzlich so bzw. grundsätzlich nicht.“
Das ist ein erheblicher Unterschied.
Wenn jemand beispielsweise sagt, sein Matrixlicht funktioniere für ihn unbefriedigend, ist das seine Erfahrung und völlig legitim.
Wenn daraus aber die Aussage wird, das System sei generell schlecht, verkehrsgefährdend oder technisch unzureichend, halte ich die Frage nach einer nachvollziehbaren Grundlage nicht nur für legitim, sondern für notwendig!
Und genau an diesem Punkt fehlt mir bis heute etwas Entscheidendes:
Für die sehr weitgehenden Aussagen, die hier getroffen werden, wurden bislang keine belastbaren Fakten geliefert, welche diese allgemeine Schlussfolgerung nachvollziehbar machen.
Ich habe hingegen ein konkretes Video verlinkt, das zumindest dokumentiert, dass das System unter den dort gezeigten Bedingungen anders arbeitet, als es hier teilweise pauschal dargestellt wird.
Wer meine Einordnung für falsch hält, kann das selbstverständlich tun.
Dann erwarte ich aber eine sachliche Auseinandersetzung mit den vorhandenen Informationen:
Entweder belastbare Fakten, die eine andere Schlussfolgerung tragen, oder eine nachvollziehbare Widerlegung des von mir verlinkten Materials.
Solange weder das eine noch das andere erfolgt, wird aus einer gegenteiligen Behauptung kein Fakt – unabhängig davon, wie oft oder wie überzeugt sie vorgetragen wird.
Nun gehst Du allerdings noch einen Schritt weiter und unterstellst mir persönlich, ich würde hier für Zeekr eine Art „Community Management“ betreiben oder „Schadensbegrenzung“ leisten.
Das ist keine technische Einschätzung mehr, sondern eine konkrete Behauptung über meine Person, meine Motivation und letztlich auch meine Integrität.
Und gerade weil diese Unterstellungen sehr weit gehen, gilt für mich hier derselbe Massstab, den ich auch bei technischen Aussagen anlege:
Fakten statt Behauptungen.
Wenn Du behauptest, ich würde im Interesse oder gar im Auftrag von Zeekr handeln, dann bitte ich Dich, dafür konkrete und überprüfbare Belege vorzulegen.
Welche meiner Aussagen war nachweislich falsch?
Welche belegten Probleme habe ich verschwiegen?
Welche Tatsachen habe ich entgegen vorhandener Nachweise relativiert?
Wo gibt es irgendeinen Beleg dafür, dass ich im Auftrag, im Interesse oder in Abstimmung mit Zeekr handle?
Wenn solche Fakten vorhanden sind, können wir sie gerne sachlich diskutieren.
Wenn sie nicht vorhanden sind, dann bleiben Aussagen wie „Community Management“ oder „Schadensbegrenzung“ schlicht unbelegte persönliche Unterstellungen.
Und noch etwas scheint mir dabei wesentlich:
Ein schwaches Argument wird nicht dadurch stärker, dass man die Person dahinter angreift oder ihr Motive unterstellt.
Im Gegenteil. Je weiter sich eine Diskussion von überprüfbaren Sachverhalten entfernt und je stärker sie auf persönliche Zuschreibungen ausweicht, desto weniger trägt sie zur eigentlichen Klärung bei.
Auch die schiere Menge an Postings ersetzt keinen einzigen Beleg.
Man kann sehr viel schreiben und trotzdem in der Sache keinen Millimeter weiterkommen.
Gemessen am betriebenen Aufwand ist das eine ausgesprochen geringe Ergebniswirksamkeit.
Dabei wäre es eigentlich ganz einfach:
Du könntest mich in dieser Diskussion mit einem einzigen belastbaren Nachweis praktisch schachmatt setzen.
Kein Schlagabtausch, keine langen Erklärungen, keine Unterstellungen wären dafür nötig.
Ein sauberer, überprüfbarer Fakt, der meine Argumentation widerlegt, würde vollkommen genügen.
Genau deshalb frage ich danach.
Dass Dein Beitrag inzwischen mehrfach – nach meinem Stand siebenmal – editiert wurde, zeigt zumindest, wie viel Dynamik und Emotion offenbar in dieser Diskussion steckt. Das ist menschlich und grundsätzlich auch kein Problem.
Umso wichtiger erscheint mir aber, bei einem aufgeheizten Thema einen Moment stärker zwischen Emotion, Wahrnehmung und überprüfbarer Aussage zu unterscheiden.
Denn die Temperatur einer Diskussion sagt nichts über die Qualität ihrer Argumente aus.
Und an dieser Stelle gehört für mich noch etwas anderes zwingend dazu:
Anstand, Achtung und Respekt.
Eine Diskussion kann kontrovers sein. Sie darf hart in der Sache sein. Sie darf auch deutlich sein.
Aber die Netiquette!!! und der respektvolle Umgang!!! miteinander sollten in einem Forum odercauch in dercrealen Welt immer oberstes Gebot bleiben.
Für mich ist das eine klare rote Linie.
Fazit:
Unabhängig davon, wie persönlich ich angegriffen werde, wie weit eine Unterstellung geht oder wie unfair ich eine Aussage empfinde:
Ich werde diese Grenze nicht überschreiten!
Ich werde niemanden beleidigen, niemanden herabsetzen und niemandem mit persönlichen Angriffen begegnen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich persönliche Unterstellungen einfach stehen lasse.
Respektvoll zu bleiben heisst nicht, auf Klarheit zu verzichten.
Deshalb werde ich solche Aussagen weiterhin deutlich benennen und denjenigen, der sie äussert, ebenso deutlich um Belege bitten.
Denn genau hier liegt für mich die Grenze einer sachlichen Diskussion:
Man kann anderer Meinung sein.
Man kann meine Argumentation kritisieren.
Man kann meine Schlussfolgerungen anhand von Fakten widerlegen.
Was aber nicht funktioniert, ist fehlende Sachargumente durch Vermutungen, Unterstellungen oder Diskreditierungen über die Motivation oder Integrität des Gegenübers zu ersetzen.
Wer Tatsachen behauptet, sollte sie belegen können.
Wer vorhandene Gegenbelege für falsch hält, sollte sie widerlegen können.
Und wer einer anderen Person verdeckte Interessen unterstellt, sollte dafür erst recht belastbare Fakten vorlegen können.
Bis dahin bleibt es bei einer Behauptung – nicht bei einer Tatsache.
Und trotz aller Schärfe, die eine Diskussion manchmal annehmen kann, sollte eines nie verloren gehen:
Anstand, Achtung und Respekt gegenüber dem Menschen auf der anderen Seite.
Diese Linie werde ich meinerseits nicht überschreiten.
Und genau deshalb werde ich auch weiterhin sachlich bleiben, Belege einfordern und persönliche Angriffe nicht mit persönlichen Angriffen beantworten.
Lieber Gruss Paolo
@all
Ich möchte das Thema für mich mit einem grundsätzlichen Gedanken abschliessen, der eigentlich weit über Matrix-Licht, Türen oder Zeekr hinausgeht.
In einem öffentlichen Forum dürfen – und sollen – unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen nebeneinanderstehen.
Eine persönliche Erfahrung kann vollkommen richtig sein. Eine persönliche Schlussfolgerung daraus ebenfalls.
Aber sobald aus der eigenen Wahrnehmung eine allgemeingültige Aussage wird – beispielsweise „das System ist untauglich“, „verkehrsgefährdend“ oder „funktioniert nicht“ –, verändert sich auch der Anspruch an den Informationsgehalt.
Denn solche Aussagen werden von anderen gelesen und beeinflussen deren Einschätzung.
Und genau deshalb halte ich die Frage
„Woran können wir das nachvollziehen?“
nicht für einen Angriff, sondern für eine völlig legitime Form der Verifizierung.
Wenn ich selbst eine weitreichende Aussage mache, muss ich auch damit leben können, dass jemand nachfragt, worauf diese Aussage basiert.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass mir jemand meine Erfahrung abspricht.
Es bedeutet lediglich:
Erfahrung → Interpretation → Behauptung
sind drei unterschiedliche Ebenen.
Je weiter ich mich von der persönlichen Erfahrung in Richtung allgemeiner Tatsachenbehauptung bewege, desto wichtiger werden nachvollziehbare Informationen, Messungen, Bilder, Videos, Diagnoseprotokolle oder andere überprüfbare Fakten.
Und dabei geht es für mich auch um eine gewisse Verantwortung gegenüber den stillen Mitlesern.
Nicht jeder kennt die Technik im Detail. Nicht jeder hinterfragt jede Aussage. Eine sehr bestimmt formulierte Meinung wird deshalb schnell als Tatsache wahrgenommen – auch wenn sie ursprünglich nur auf einer individuellen Erfahrung basiert.
Wer möchte, dass seine Aussage von anderen als belastbar übernommen wird, sollte deshalb auch einen verifizierbaren Informationsgehalt mitliefern.
Das gilt übrigens genauso für mich.
Wenn jemand meine technische Einschätzung mit besseren Fakten widerlegt, habe ich überhaupt kein Problem damit, meine Meinung zu korrigieren. Im Gegenteil: Dann habe ich etwas dazugelernt.
So sollte eine sachliche Diskussion meiner Meinung nach funktionieren.
Meinungen brauchen keinen Beweis.
Tatsachenbehauptungen schon.
Und wenn wir diese beiden Dinge nicht mehr auseinanderhalten, bleibt am Ende nur Hörensagen.
Wird Hörensagen oft genug wiederholt und irgendwann als Tatsache weitergegeben, landen wir ziemlich schnell bei dem, was man heute gerne als „Fake News“ bezeichnet – manchmal bewusst, sehr oft vermutlich völlig unbeabsichtigt.
Deshalb mein persönlicher Massstab:
Hart in der Sache, offen für andere Meinungen – aber bei weitreichenden Aussagen bitte auch offen für die Frage nach dem Beleg.
Denn Verifizierung ist kein Misstrauensvotum.
Sie ist eigentlich das Gegenteil:
der Versuch, aus Meinungen belastbares Wissen zu machen.
Und damit ist das Thema für mich nun tatsächlich abgeschlossen. 😉
Lieber Gruss Paolo
@all
Ich möchte das Thema für mich mit einem grundsätzlichen Gedanken abschliessen, der eigentlich weit über Matrix-Licht, Türen oder Zeekr hinausgeht.
In einem öffentlichen Forum dürfen – und sollen – unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen nebeneinanderstehen.
Eine persönliche Erfahrung kann vollkommen richtig sein. Eine persönliche Schlussfolgerung daraus ebenfalls.
Aber sobald aus der eigenen Wahrnehmung eine allgemeingültige Aussage wird – beispielsweise „das System ist untauglich“, „verkehrsgefährdend“ oder „funktioniert nicht“ –, verändert sich auch der Anspruch an den Informationsgehalt.
Denn solche Aussagen werden von anderen gelesen und beeinflussen deren Einschätzung.
Und genau deshalb halte ich die Frage
„Woran können wir das nachvollziehen?“
nicht für einen Angriff, sondern für eine völlig legitime Form der Verifizierung.
Wenn ich selbst eine weitreichende Aussage mache, muss ich auch damit leben können, dass jemand nachfragt, worauf diese Aussage basiert.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass mir jemand meine Erfahrung abspricht.
Es bedeutet lediglich:
Erfahrung → Interpretation → Behauptung
sind drei unterschiedliche Ebenen.
Je weiter ich mich von der persönlichen Erfahrung in Richtung allgemeiner Tatsachenbehauptung bewege, desto wichtiger werden nachvollziehbare Informationen, Messungen, Bilder, Videos, Diagnoseprotokolle oder andere überprüfbare Fakten.
Und dabei geht es für mich auch um eine gewisse Verantwortung gegenüber den stillen Mitlesern.
Nicht jeder kennt die Technik im Detail. Nicht jeder hinterfragt jede Aussage. Eine sehr bestimmt formulierte Meinung wird deshalb schnell als Tatsache wahrgenommen – auch wenn sie ursprünglich nur auf einer individuellen Erfahrung basiert.
Wer möchte, dass seine Aussage von anderen als belastbar übernommen wird, sollte deshalb auch einen verifizierbaren Informationsgehalt mitliefern.
Das gilt übrigens genauso für mich.
Wenn jemand meine technische Einschätzung mit besseren Fakten widerlegt, habe ich überhaupt kein Problem damit, meine Meinung zu korrigieren. Im Gegenteil: Dann habe ich etwas dazugelernt.
So sollte eine sachliche Diskussion meiner Meinung nach funktionieren.
Meinungen brauchen keinen Beweis.
Tatsachenbehauptungen schon.
Und wenn wir diese beiden Dinge nicht mehr auseinanderhalten, bleibt am Ende nur Hörensagen.
Wird Hörensagen oft genug wiederholt und irgendwann als Tatsache weitergegeben, landen wir ziemlich schnell bei dem, was man heute gerne als „Fake News“ bezeichnet – manchmal bewusst, sehr oft vermutlich völlig unbeabsichtigt.
Deshalb mein persönlicher Massstab:
Hart in der Sache, offen für andere Meinungen – aber bei weitreichenden Aussagen bitte auch offen für die Frage nach dem Beleg.
Denn Verifizierung ist kein Misstrauensvotum.
Sie ist eigentlich das Gegenteil:
der Versuch, aus Meinungen belastbares Wissen zu machen.
Und damit ist das Thema für mich nun tatsächlich abgeschlossen. 😉
Den Satz „Meinungen brauchen keinen Beweis. Tatsachenbehauptungen schon.“ würde ich unbedingt drinlassen. Der bringt Deine gesamte Haltung auf zwei Zeilen herunter, ohne jemanden persönlich anzugreifen.
Lieber Gruss Paolo
Lieber Bazinga
dann ist Deine Position ja eindeutig:
Du bist mehrere Stunden damit gefahren, beurteilst das Matrix-Licht aufgrund Deiner persönlichen Erfahrung als untauglich und nutzt es ev. deshalb nicht mehr.
Das respektiere ich vollkommen.
Nur sollten wir zwei Dinge auseinanderhalten:
Deine Erfahrung ist ein valider Erfahrungsbericht. Sie ist aber noch kein objektiver Nachweis dafür, dass das System generell untauglich oder sogar verkehrsgefährdend ist.
Gerade „verkehrsgefährdend“ ist eine ziemlich weitreichende Aussage. Wenn man sie öffentlich verwendet, finde ich die Frage nach nachvollziehbaren Beispielen oder einer Dokumentation durchaus legitim.
Du musst selbstverständlich keine nächtliche Videofahrt für mich machen. Das habe ich auch nie verlangt.
Ich hatte lediglich angeboten, mir ein dokumentiertes Beispiel anzusehen und meine Meinung zu ändern, wenn das gezeigte Verhalten Deine Einschätzung bestätigt.
Wenn Du das nicht möchtest, ist das ebenfalls völlig in Ordnung.
Dann bleiben wir eben bei zwei unterschiedlichen Aussagen:
Du: mehrere Stunden gefahren → persönliche Bewertung: untauglich.
Ich: vorhandenes Video angesehen → darin kann ich diese Bewertung nicht nachvollziehen → eigenes Urteil folgt nach eigener Nachtfahrt.
Mehr muss daraus eigentlich gar nicht werden. 😉
Und vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen einer Diskussion und einem Glaubenskrieg über Autoscheinwerfer. 😄
Ich schaue mir meinen eigenen 7X an, wenn er da ist. Sollte ich danach feststellen, dass Du recht hattest, werde ich vermutlich sogar der Erste sein, der es hier schreibt.
Bis dahin darf das Matrix-Licht gerne weiterhin unschuldig bleiben, bis seine Schuld bewiesen ist. 😉
Lieber Gruss Paolo
Bei dir habe ich immer den Eindruck dass du dich gerne selber reden hörst…
Lieber Bazinga
kann es sein, dass wir hier gerade den erforderlichen Anstand ein wenig aus den Augen verlieren? 😉
Wenn Du anderer Meinung bist, ist das völlig in Ordnung. Dann nimm doch bitte konkret Bezug auf das von mir verlinkte Video – oder noch besser: Stelle ein Video Deines eigenen Fahrzeugs ein, auf dem das von Dir beschriebene Verhalten nachvollziehbar zu sehen ist.
Das würde mich tatsächlich interessieren.
Ich bin technikaffin genug, um gerne dazuzulernen, und ich habe überhaupt kein Problem damit, meine Meinung zu ändern, wenn mir belastbare Fakten gezeigt werden.
Was ich allerdings nicht tun werde: auf persönliche Provokationen mit gleicher Münze zu reagieren. Die erforderliche Etikette werde ich deshalb auch dann einhalten, wenn jemand versucht, die Diskussion auf eine andere Ebene zu ziehen.
Es wäre im positiven Sinne ergebniswirksam, wenn Du es mir gleichtun würdest. 😉
Denn am Ende ist es mit persönlichen Spitzen ähnlich wie mit Schreien:
Die Argumente werden durch eine höhere Lautstärke nicht besser – nur lauter.
Also gerne zurück zur Sache:
Zeig uns das Verhalten Deines Matrix-Lichts. Wenn es tatsächlich so schlecht funktioniert, wie Du beschreibst, interessiert mich das sehr und ich werde meine bisherige Einschätzung entsprechend korrigieren.
Damit hätten wir alle mehr gewonnen als mit der Frage, wer sich hier gerade am liebsten selber reden hört. 😉
Lieber Gruss Paolo
@all
Ich habe mir das verlinkte Video zum Matrix-Licht des 7X jetzt in Ruhe angesehen.
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Und ganz ehrlich: Ich suche noch immer die Stelle, an der das Matrix-Licht „unbrauchbar“ sein soll. 😉
Im Video selbst sehe ich zunächst ein System, das genau das macht, was ein Matrix-Licht grundsätzlich tun soll: Fahrzeuge werden erkannt bzw. ausgeblendet, während andere Bereiche der Fahrbahn weiterhin ausgeleuchtet werden.
Interessant wird es dann beim Titel „Performance (not good)“.
Denn ausgerechnet die vom Ersteller hauptsächlich kritisierten Situationen – nervöses Ein-/Ausschalten einzelner Segmente auf der Autobahn sowie Lichthupen von entgegenkommenden Lkw – sind laut eigener Beschreibung im Video gar nicht zu sehen.
Damit habe ich etwas Mühe.
Wenn ich ein Video als Beleg dafür heranziehe, dass ein System schlecht funktioniert, sollte das beanstandete Verhalten idealerweise auch darin erkennbar sein. 😉
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass es beim Matrix-Licht nichts zu verbessern gibt.
Es gibt durchaus Berichte über ein teilweise etwas nervöses Regelverhalten, und auch die Aktivierungslogik scheint nicht gerade Zeekrs Meisterstück der Benutzerführung zu sein.
Auf der anderen Seite gibt es genauso Fahrer, die das Matrix-Licht als gut beurteilen und berichten, keine Probleme mit Lichthupen des Gegenverkehrs zu haben. (Zeekr Forum - Zeekr Elektroauto Forum)
Deshalb würde ich zwischen
„hier gibt es noch Optimierungspotenzial“
und
„das Matrix-Licht ist unbrauchbar“
doch einen ziemlich grossen Unterschied machen.
Auch eine Lichthupe eines entgegenkommenden Lkw ist zunächst ein Hinweis, aber noch keine lichttechnische Vermessung.
Ein Lkw-Fahrer sitzt wesentlich höher als ein Pkw-Fahrer. Fahrbahnkuppe, Senke, Fahrzeugniveau, Beladung oder auch eine nicht perfekt eingestellte Grundeinstellung der Scheinwerfer können ebenfalls dazu führen, dass jemand kurzfristig Licht abbekommt.
Wenn das reproduzierbar bei jedem zweiten Lkw passiert, wird es interessant.
Wenn es einmal passiert, ist es zunächst einmal genau das: eine Lichthupe.
Vielleicht hält der Winter-Blues dieses Jahr einfach etwas früher Einzug und wir müssen uns langsam wieder intensiver mit Dingen beschäftigen, die möglicherweise gar keine sind. 😄
Das soll keine Kritik an sachlichen Fehlerberichten sein – im Gegenteil. Solche Berichte sind wichtig.
Aber wenn wir anfangen, aus einzelnen Beobachtungen oder einem Video, das den behaupteten Hauptfehler gar nicht zeigt, gleich ein grundsätzlich „unbrauchbares“ System zu machen, bewegen wir uns irgendwann mehr in Richtung Trolling als technische Analyse.
Ich werde es deshalb bei meinem eigenen 7X ganz altmodisch machen:
nachts einsteigen, Landstrasse und Autobahn fahren und selber schauen, wie gut das System tatsächlich funktioniert.
Danach kann ich immer noch meckern. 😄
Lieber Gruss Paolo
Josch Reifendruck/Temperatursensoren dabei und kompatibel mit den Felgen/Fahrzeug?
Lieber Gruss Paolo