Beiträge von Werni

    Emil Frey ist ja DER Importeur in der Schweiz, kann aber mit dem System Zeekr nicht kommunizieren 🤔 und mir Auskünfte über den Verbleib

    Emil Frey findet meinen 7X sogar nach der Zulassung/Inverkehrsetzung durch von Rotz immer noch nicht im System. Entweder schlampen die Parallel-/Direktimporteure, oder der Emil hat ein....


    沟通问题


    Gōutōng wèntí


    (Kommunikationsproblem) 8)

    Ich habe soeben die angepasste Rechnung für das aktuelle Jahr bekommen. Im Thurgau bezahle ich 50% weniger als mit meinem 300 PS PHEV Rafale.

    CHF 96.00 (Euro 102) pro Jahr. Somit bin ich angenehm überrascht :)

    Eine Prämie/Subventionierung, ähnlich wie in DE, kennen die Schweizer nicht. Nur eine zeitlich befristete Vergünstigung.


    Die Steuer wird, je nach Kanton völlig unterschiedlich anhand von Kriterien wie Hubraum, Gesamtgewicht, Leergewicht, Motorleistung (kW/PS), CO2-Ausstoss oder Energieeffizienz-Kategorie berechnet. Kantönligeist eben ;)



    Rechenbeispiel Kanton Bern (links, grün, liberal, bunt... :P ) für Audi Q4 e-Tron 45 quattro

    Gesamtgewicht: 2’750 kg

    0 kg bis 1’000 kg: 0.12 CHF/kg

    1’001 kg bis 2’000 kg: 0.1032 CHF/kg

    2’001 kg bis 3’000 kg: 0.08875 CHF/kg

    Autosteuer = 1’000 × 0.12 + 1’000 × 0.1032 + 750 × 0.08875 = CHF 289.76

    Inkl. Vergünstigung von 60 %: CHF 115.90


    Bei reinen Elektroautos wird die Autosteuer mit einem 50 % tieferen Satz berechnet. Die ersten 1’000 kg kosten also nur 12 Rappen je Kilogramm.

    Ansonsten ist die Berechnung so, wie bei Autos mit Verbrennungsmotor: Die Kosten je Kilogramm reduzieren sich jeweils um 14 % für jede weitere Tonne. Das heisst: die ersten 1’000 kg kosten CHF 120, die zweiten 1’000 kg CHF 103.20, die dritten 1’000 kg noch CHF 88.75 und so weiter.

    Zusätzlich erhalten Halter von E-Autos im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den nächsten drei Jahren 60 % Rabatt.




    Kanton Thurgau (normal, bodenständig, Ostschweiz halt 8) ) :

    Bei reinen Elektroautos wird im Kanton Thurgau lediglich die Grundpauschale von CHF 96 verrechnet.

    Auch hier gilt das Bonus-/Malus-System des Kantons. Das bedeutet, E-Autos in den Energieklassen A und B erhalten auf die Pauschale einen Rabatt von 50 %, respektive 25 %. Dieser gilt im Jahr der Inverkehrsetzung und den nächsten 4 Jahren.

    Für E-Autos in den schlechten Energieklassen F und G müssen die Halter einen Aufschlag von 50 % auf die Pauschale bezahlen. Und das für die gesamte Dauer, die das Auto angemeldet ist.


    Fazit: E-Auto Fahrer sind, was die Steuer angeht, in allen Kantonen (wenigstens für die ersten paar Jahre ab Inverskehrsetzung) günstiger als Verbrenner.


    Die Versicherungsklasse allerdings, mit 650 PS, oh lala..... :whistling:

    Auch, wenn das Thema wirklich interessant ist, und die Tipps super hilfreich (DANKE) sind: Genau solche Tatsachen schrecken viele Sprit-Fahrer davon ab auf E umzusteigen. Das ist einfach (noch) viel zu kompliziert, vor allem für nicht digital affine Menschen.


    Die Technologie muss da hin:

    Einsteigen, fahren, aussteigen laden, fahren, ankommen ohne grosse zeitliche Verzögerung und Kopfschmerzen vom Denken und Planen, unabhängig von Sonnenschein, Regen und Temperatur!

    Das Hirn der meisten Menschen ist eh schon genug abgelenkt beim Fahren.

    Im Auto aktivieren geht eben auch nicht. Der Schiebetouchregler hat indoor bis jetzt nicht funktioniert.... ;(

    Aber ich versuche das morgen nochmals, schleiche dann ohne Fernbedienung ums Auto, und gucke ob was gespeichert wurde!