Beiträge von Laggy

    Hallo,


    bin mir nicht sicher ob das ein Reifen oder vielleicht Karosserie/Motorhaubenproblem sein könnte.


    Am Wochenende auf der Deutschen Autobahn unterwegs gewesen - dabei ist mir aufgefallen dass mein 7GT AWD so ab 160km/h anfängt zu wummern. Das klingt so ein bisschen wie wenn man bei schneller Fahrt die hinteren Fenster runterlässt, so eine Art Chopper-Feeling. Gleichzeitig spürt man eine rythmische Interferenz im Lenkrad. Für mich ists recht schwer einzuschätzen ob das evtl. nicht perfekt gewuchtete Reifen oder evtl. eine nicht perfekt eingestellte Motorhaube ist die evtl. etwas im Wind steht.

    Bis 150 km/h ist alles gut und das Fahrzeug extrem leise. Danach kommt leider das genannte Chopperfeeling..



    Ich habe bereits gecheckt ob irgendwas im Frunk evtl. blockiert und die Motorhaube nach oben drückt. Ebenfalls habe ich nochmals die Motorhaube, wie laut Bedienungsanleitung vorgesehen, angedrückt, und sie rastet auch hörbar ein. Bevor ich zum Händler gehe: Habt ihr ähnliches bei eurem 7GT feststellen können?

    Du schreibst dass Avas eine Krücke der Lobby-Gegner der E-Mobilität war, und beziehst dich weiter oben auf diverse Lobby-Verbände. Tatsächlich stehen hinter der Pro-AVAS Lobby aber vor allem Verbände für Sehbehinderte und Blinde, Organisationen für Verkehrssicherheit sowie Behörden. Die setzten sich erfolgreich dafür ein, dass leise Elektro- und Hybridfahrzeuge künstliche Geräusche erzeugen müssen. Somit sind diese für dich Lobby-Gegner der E-Mobilität. Jetzt kommst du mit "eingeführt" - das war die EU, wer verdreht hier bitte was?


    Zitat

    Ein Link, auf welche Studien Du Dich hier beziehst, fehlt leider. Behaupten kann man erst einmal viel.

    Tatsache ist, dass es eine Studie vom Gesamtverband der Unfallversicherer zu Fahrzeugen MIT AVAS gibt, die im Fazit zeigt, dass die Unfälle mit Fußgängern durch das AVAS oft eben nicht verhindert werden da sie oft beim Anfahren passieren oder die Fußgänger das Geräusch nicht als Warnton identifizieren.

    Eine weitere Studie der Universität Leads zeigt gar ein identisches Gesamtrisiko der Unfälle von E-Autos im Vergleich zu Verbrennungsfahrzeugen.

    Oft nicht verhindern ≠ nie verhindern. Somit helfen diese ja wohl doch?


    Hier ein paar Studienlinks:

    https://www.sciencedirect.com/…abs/pii/S0001457516303323?

    Wayback Machine

    Ihr Browser wird geprüft – reCAPTCHA

    https://www.sciencedirect.com/…abs/pii/S0003682X19304700?

    https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0003682X16303164

    The safety risk of electric and hybrid vehicles to visually impaired pedestrians
    Report by Transport Research Laboratory (TRL) into the risks of quiet electric and hybrid vehicles to visually impaired pedestrians.
    www.gov.uk



    Die Studien zeigen übereinstimmend, dass Elektroautos mit AVAS früher und zuverlässiger erkannt werden als vergleichbare Elektroautos ohne Warnsound. Da die frühere Wahrnehmung den Fussgängern mehr Reaktions- und Ausweichzeit gibt, sprechen die Ergebnisse klar für einen höheren präventiven Unfallschutz durch AVAS, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten und für sehbehinderte Personen.

    Über 20km/h sind die Reifen eh laut genug. Darunter befindet man sich im gleichen Geschwindigkeitsbereich wie Fahrräder, e-bikes usw. - haben die AVAS? Nein, und auf die Idee käme wohl auch keiner und diese Fahrzeuge bremsen deutlich schlechter als Autos und die Verletzungen bei einer Kollision mit Fussgängern sind vermutlich in dieser Geschwindigkeit deutlich schmerzhafter..

    Die kinetische Energie ist bei einem Aufprall mit einem Auto um ein VIELFACHES höher als bei einem Fahrrad und im Zweifelsfall überfährt dich das Auto noch zusätzlich. Ich weiss nicht wie du da auf die Idee kommst, das Fahrrad wäre deutlich schmerzhafter. Ein Auto ist zusätzlich (z.B. Motorhaube) optimiert um das schlimmste beim Aufprall zu verhindern, dennoch ist die Gefahr eines Todesfalls deutlich höher.


    Zitat

    AVAS ist eine Krücke der Lobby-Gegner der E-Mobilität und jeder, der sich sonst über zu viele Regulierungen durch die EU beschwert sollte mal darüber nachdenken, ob dies nicht dazu gehört.


    Drum fordert z.B. der Verein des Deutschen Blinden und Sehbehindertenverbands ja auch ein weiter optimiertes AVAS - weil das alles Lobby-Gegner von Elektrofahrzeugen sind..?



    Zitat

    gibt es Erhebungen / Studien zu gehäuften Unfällen mit Fußgängern wegen fehlendem Geräusch? Nein, weil es keine gehäuften Vorfälle gab.

    Natürlich gibt es die. Aber nur für Leute die danach suchen. Allein die Wikipedia Seite zu AVAS zeigt mehrere Studien, Tests und Untersuchungen dazu.

    Wieso sollte das für Hybride nicht gelten?


    Laut kurzer Recherche: "Seit dem 1. Juli 2021 müssen alle neu zugelassenen Elektro- und Hybridfahrzeuge verpflichtend über ein «Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS)» verfügen. Mit der EU-Regelung soll sichergestellt werden, dass insbesondere Elektrofahrzeuge von Fussgängern, Radfahrern und anderen gefährdeten Anspruchsgruppen besser wahrgenommen werden können und somit für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen."


    Von wann sind diese Oberklasse Fahrzeuge die das nicht haben? Der Phaeton ist z.B. doch schon recht alt (lief bis 2016 vom Band) und hat in der Aufzählung eh nichts verloren.


    Ich bin übrigens auch der Meinung dass das Avas sinnvoll ist. Natürlich hilf es nicht immer und überall, aber unterstützen dennoch aktiv das Verhindern unnötiger Unfälle. Ähnliches hatte man früher z.B. über ABS oder ESP gesagt - hilft auch nicht immer, KANN aber Leben retten.

    Bitte lesen:

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    Egal ob ver-/entriegelt, ich müssten den Mode, sitzend im Fahrzeug aktivieren können. Wenn ich verriegle und aktiviere, wie komme ich dann wieder aus dem verriegelten Fahrzeug?

    Okay, hatte nicht gesehen dass die Antwort im zitierten Text stehen. Ich denke eher dass das Auto automatisch verriegelt war weil du schneller gefahren bist und es direkt dann auf einem Parkplatz (Ohne zuerst auszusteigen) versucht hast. Ebenso ging es ja als du in eine Tiefgarage gefahren bist, da ging es so wie du sagst auch zuerst. Später in einer Ebene weiter unten nicht mehr. Daher die Vermutung dass es was damit zu tun haben könnte - vielleicht bist du zwischen den Stockwerken ja kurz ausgestiegen (entriegelt) und danach nur langsam runtergefahren (keine Entriegelung).


    Aus dem verriegelten Auto kommst du vermutlich raus, indem du (falls das der Fehler ist) erst den Sentry Mode anmachst, dann entriegelst und dann aussteigst und wieder verriegelst.


    Letzte Frage: Mal die interne Oberfläche mittels zwei-Tasten-Kombination resetet?

    Ok, leider beantwortest du nicht alle Fragen, z.B. mit P-Modus.
    Was mir z.B. auffällt ist, dass auf den Bildern wo es funktioniert das Auto abgeschlossen ist (Sichtbar am Schlossymbol), bei den Bildern wo es nicht funktioniert, ist es offen. Ich behaupte nicht dass es daran liegt, nur wäre es interessant zu verstehen ob sonst alle Vorraussetzungen die gleichen sind, und es tatsächlich nur am fehlenden Empfang liegt.

    Hi Werni,

    habe mit Interesse dein Problem gelesen.


    Frage: Wenn du den Sentry Mode versuchst zu aktivieren, bist du da immer im P-Modus bzw. hast du mal geschaut ob es verlässlich im P-Modus klappt?


    Zweite Frage - der Sentry Mode soll ja nicht aktiviert werden, wenn man z.B. Leute im Innenraum hat - ich frage mich ob es vielleicht noch unerwähnte andere Abhängigkeiten hat, wo das Auto das Gefühl haben könnte da ist jemand drin, und verweigert somit die Aktivierung. Ist vielleicht noch ein weiteres Handy auf der Ladesschale oder etwas anderes am USB angesteckt?


    Desweiteren würde ich mich freuen wenn du ein Video hochladen könntest, wo man sieht dass es nicht funktioniert - ich schätze mal das wäre auch für Emil Frey gut. Ich kenne den Vorführeffekt bei Audi nur allzugut...

    Ich hab meinen 7GT noch nicht, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, sich mit der App erstmalig mit dem Fahrzeug zu verbinden, ohne direktem Zugang zum Fahrzeug. Da wäre ein Fiasko.😩

    Ich verstehe nicht ganz warum das ein Fiasko sein sollte - so ziemlich jede App (ohne zusätzliche Two-Way Authentifizierung, welche meist Optional ist) funktioniert mit Username+Passwort auf multiplen Geräten. Auch Sicherheitsrelevante, wie z.B. diverse Kameraberwachungssysteme, Nuki Haustürschlösser, Emailadressen etc.

    Wenn du deinen 7GT bekommst, wirst du sehen wie es gemacht wird, aber hier eine Zusammenfassung: Du wirst dir einen Account in der App anlegen, der Händler schickt dir darauf eine "Einladung" für dein Fahrzeug, welche du annimmst. Ab diesem Zeitpunkt gehört das Fahrzeug zu deinem Account (Hauptnutzer) und du kannst dann eigenständig noch weitere User mit weiteren Accounts einladen, dein Fahrzeug zu nutzen.

    Genau, beim genannten Problem mit eingesperrtem Schlüssel benötigt es die Fahrfunktion nicht. WIe mein Beispiel mit dem S23 Ultra gezeigt hat, hätte er aber sogar einen digitalen Schlüssel installiert mit dem Fahren vermutlich dann sogar auch funktionieren würde.

    Der QR Code ist nur für den aktiven Fahrer und dessen Einstellung gedacht - von Remote sollte jeder mit Appzugriff das Auto entsperren können. Das mit dem Passwort ist allerdings schlecht wenn man das nicht zur Hand hat bzw. selbst kennt (so klingt das bei einem 28-stelligen generierten Passwort) ;)