Vor so etwa 15-20 Jahren gab es eine Reihe von häßlichen LKW Auffahrunfällen an Stauenden (etwa hier an der Grenze zur Schweiz vor Basel). Zur der Zeit wurden Notbremsassis in LKW Pflicht. Da hatten die EU-Bürokraten Blut geleckt. Dann kamen ab 2015 einige unglückliche Beschlüsse der internationalen Normierungskommission hinzu. Nur komisch, daß diese Regeln nur in Europa angewendet werden, obwohl sie global gelten sollten. Spätestens als man begann, Kartenmaterial mit VZE zu kombinieren, begann das Übel.
Unser SLK aus 2011 hat eine rein Kamera-basierte VZE. Die funktioniert erstaunlich gut. In den moderneren Autos nerven alte Einträge im Kartenmaterial ungemein. Oft kommen Baustellen-Tempobegrenzungen schnell online in die Navi-Info rein, aber nie wieder raus. Dann wird mal schnell auf der Überholspur auf 80 runtergebremst. An Ende verliert man das Vertrauen in die Dinger. Warum die Eu-Bürokraten derartig unzuverlässige Systeme akzeptieren und keine Grenze beim Vorschreiben weiterer unzuverlässiger Systeme kennen, erschließt sich mir nicht. Ein sich selbst nährendes System aus Bürokratie und Industrie außer Kontrolle von demokratischen Institutionen.
In 2035 werden wir es mit Systemen zu tun haben, die nicht mehr abgeschaltet werden können und die man auch nicht mehr übersteuern kann. Ich freue mich schon auf fünf Kilometer mit Tempo 60 auf der Autobahn, wenn das Aufheben-Schild mal wieder vergessen wurde (kann man heute schon bei uns an der Verbindung A98-A5 schön testen).
So, nach dem Rant nochmal zum Zeekr-ADAS: gestern las ich auf LI einen Post von Bosch, wo sie die Zusammenarbeit mit Zeekr hochloben. Neben den üblichen Lobhudeleien fehlte ein kritischer Eintrag
- Die ADAS-Tests der üblichen Influencer sind ja wirklich bemitleidenswert schlecht. Wenn die Systeme vorhanden sind, müssen sie funktionieren. Bosch hat die Kritik sogar beantwortet (Antwort hört sich aber stark nach KI an). Was aber zumindest darauf hindeutet, daß man die Fehler erkannt hat und an Updates arbeitet).