Beiträge von Kiepenkerl

    Naja, da werden wir wohl nicht zusammenkommen. Ich halte AVAS für eine bewusst hergeführte Einschränkung oder vielleicht sogar Stigmatisierung der Elektrofahrzeuge. Denn sonst kann ich mir nicht erklären, warum Oberklassen-Fahrzeuge (7-er BMW, Phaeton, S-Klasse, Rolls Royce) oder Hybride da nicht auch verpflichtet wurden.


    Ich empfinde das auch als Ausrede, eigentlich geräuschlosen Antrieben ein „sportliches“ oder „dynamisches“ akustisches Auftreten aufzuoktruieren. Beim Q4 wird das Gedröhn glaube ich auch so genannt. Bei wieder anderen hat der Hersteller es aus irgendwelchen Gründen übertrieben: Stichwort „Zoe ist das lauteste Auto in der Straße“

    Ich möchte mich da tuxcad anschließen und sehe die Verantwortung für die Unfallvermeidunf beim Fahrer und nicht beim Fussgänger, der bei akustischer Wahrnehmung eines Autos selbstständig das Feld zu räumen hat. Wenn der Fußgänger in der Tiefgarage mich nicht hört, warte ich halt. Und ja, ich bin so höflich und hupe *nicht*.


    Jetzt kommt ja gleich das Argument mit dem fließenden Verkehr: da sind Autos schon wegen des Abrollgeräusches der Reifen ordentlich laut, dass man sie gut hören kann.


    Apropos „unhörbare“ Autos: Das ist nicht auf elektrische beschränkt. Gerade in der Oberklasse gibt es einige, deren Explosionsmotor so gut gedämmt ist, das man ihn nicht hört. Die mussten nie ein AVAS haben. Und Hybride haben das auch nicht, oder zumindest nicht alle, wie ich vor ein paar Tagen auf einem Parkplatz mal feststellen drufte.

    Bei der Probefahrt ist mir aufgefallen, dass die Einhaklöcher im Dach einmal über der Rücksitzlehne und einmal weiter vorne existieren. Da der Wagen kein Gepäcknetz (also das Netz, welches von den Rücksitzen aus zum Dach geht und den Kofferraum vom Fahrgastbereich trennt) hatte, konnte ich nicht ausprobieren, wie das gedacht ist.


    Gibt es bei umgeklappten Rücksitzen die Möglichkeit, das Netz noch einmal weiter vorne einzuhaken?

    Beim Verbrenner mit Gangschaltung hat man immer den ersten Gang eingelegt. Die dadurch gewählte Untersetzung war dann so, dass man die Kolbenkompression nicht überwinden konnte.


    Bei Automatik gibt‘s P und das blockiert das Getriebe.


    Elektrisch wird meist nur fix übersetzt und ein Elektromotor dreht spannungslos ja annähernd frei. Von daher wird es elektrisch ohne Feststellbremse nicht gehen. Wie man das Festbacken der Beläge verhindern könnte? Wenn man zwei Bremsen hat, könnte man alle paar Stunden abwechselnd lösen und wieder anziehen. Würde ich als Hersteller vermutlich nicht machen wollen.

    Der V6-Touareg ist nun an der Reihe elektrisch zu werden. Eine nennenswerte Anhängelast mit Luftfederung für unter 100k gibt‘s nicht häufig. Scharfer Konkurrent ist der EX60 Cross Country, der nächstes Jahr kommen soll. Aber Volvo stellt sich mit seinem Verkaufspersonal so dämlich an, dass nicht vorhandenes wie bei Zeekr deutlich besser ist. Zumal das eingesparte Geld für die Verkaufsniederlassung und seinem Personal ja letzten Endes auch dem Käufer zugute kommt.

    Gut, dann bin ich ja beruhigt. An der Niveauregulierung herumspielen tut man ja eh nicht, wenn ein Hänger hinten dran hängt. Für mich ist die Anhängerkupplung und damit auch das Luftfahrwerk entscheidend für das nächste Auto. Und da gibt es leider nicht viel Auswahl mit 2.000+kg, wenn man die 100k-Grenze nicht sprengen will. (7x, ex60, 001) Wenn man auf die Luftfederung verzichtet, wird die Auswahl ein bisschen breiter, aber das will ich eigentlich nicht. (Polestar 4, ex60, ix3 neue Klasse, Enyaq)