Beiträge von Kiepenkerl

    Das klingt nach dem, was Teslas so vor sechs, sieben Jahren gemacht haben. Aber auch heute ist es bei Teslas immer noch so, dass sie das Lenkrad sperren wenn sie gerade selber lenken. (Tesla misst zur Fahrerpräsenzerkennung ein Drehmoment im Lenkrad, Zeekr macht das glaube ich kapazitiv, hab' noch keinen) Man kann mit einer kräftigen Lenkbewegung die automatische Lenkung beenden, aber das führt immer zu einem "Überreißen", was den Beifahrer aufschreckt. Zur Ehrenrettung Teslas sei aber noch gesagt, dass die Spurhaltung mittlerweile besser funktioniert und die überraschenden Bremsungen auch fast weg sind. Das ändert sich mit jedem Update wieder ein bisschen. Aktuell hat er wieder Angst an einem LKW vorbeizufahren.

    Ist das alles nicht ein bisschen aufgebläht? Ich meine, da leuchtet eine Warnlampe für den Airbag. Sowas hätte nicht ausgeliefert werden sollen, richtig. Wenn die aber schon beim Losfahren bei der Abholung geleuchtet hätte, wäre ich wohl umgekehrt und hätte auf Behebung bestanden. Wenn die erst nach einer Stunde Fahrt anging, hat es ja genau genommen nichts mehr mit der Auslieferung zu tun. Denn ob die nach einer Stunde angeht oder nach einem Monat macht für mich strukturell keinen Unterschied. Scheiße ist beides, die Auslieferung ist aber schon durch.


    Es gibt außerdem auch noch wesentlich wichtigere Warnlämpchen als die für den Airbag.

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass Tesla softwaremäßig ab und an mal bremst statt zu rekuperieren. Wär' ja nicht sooo kompliziert zu implementieren. Notbremsen funktioniert ja auch. Aber irgendwie ist das da nicht programmiert worden; warum auch immer. Ob Zeekr da besser sein sollte? Die Frage kann ja mal jemand in die App eintippern.

    Das eigentlich Schlimme an der AVAS-Pflicht ist ja, dass es nie wieder zurückgerollt werden wird. Und dann dudeln eines Tages alle Autos in den Städten so vor sich hin und die Anwohner leben weiterhin im Krach. Obwohl es vermeidbar wäre.


    Warum ich davon ausgehe, dass das einmal Eingeführte bleiben wir? Ganz einfach: Weil es ja z.B. auch bei den aktuellen Autos die Pflicht gibt, dass alle Signallampen beim Einschalten der Zündung alle einmal kurz angehen. Das mag damals, als es noch echte Glühlämpchen waren, sicherlich sinnvoll gewesen sein, aber das ist heute zur dämlichen Iconblinkshow auf dem Bildschirm verkommen. Da ist es halt einfacher, das eben reinzuprogrammieren als sich um eine Änderung der Regularien zu kümmern. Und genauso wird das bei dem AVAS sein.


    Gut, mag man sagen: Alles was sich bewegt muss dudeln. Aus Sicherheitsgründen. Aber warum nur dudeln? Könnte das nicht auch noch blinken und riechen? Also nur um sicher zu gehen. :)


    (Die ersten Eisenbahnzüge mussten übrigens von rote-Fähnchen-schwenkendem - heute würde man sagen: Sicherheitspersonal - begleitet werden. Das hat man dann irgendwann abgeschafft.)

    ...oder Hunde im Kofferraum davon abhält doch nach vorne zu klettern. (Ob das wohl auch als Erfüllung der Anschnallpflicht von Haustieren im Auto gilt?)

    Bei E-Autos wird wegen Rekuperation weniger bis gar nicht mechanisch gebremst. An meinem Model 3 sind nach 200.000km immer noch die ersten Beläge und Scheiben dran. Allerdings müssen die wegen zu wenig bremsen nun doch getauscht werden. ("Tragbild der Bremsscheiben")


    Also: immer mal schön bremsen ab und an.

    Naja, da werden wir wohl nicht zusammenkommen. Ich halte AVAS für eine bewusst hergeführte Einschränkung oder vielleicht sogar Stigmatisierung der Elektrofahrzeuge. Denn sonst kann ich mir nicht erklären, warum Oberklassen-Fahrzeuge (7-er BMW, Phaeton, S-Klasse, Rolls Royce) oder Hybride da nicht auch verpflichtet wurden.


    Ich empfinde das auch als Ausrede, eigentlich geräuschlosen Antrieben ein „sportliches“ oder „dynamisches“ akustisches Auftreten aufzuoktruieren. Beim Q4 wird das Gedröhn glaube ich auch so genannt. Bei wieder anderen hat der Hersteller es aus irgendwelchen Gründen übertrieben: Stichwort „Zoe ist das lauteste Auto in der Straße“