Alles anzeigenHi zusammen,
Gerade sind mir einige Gedanken zu genau dem Thema hier durch den Kopf gegangen.
Wir haben aktuell eine 4,kwp PV Anlage mit Fronius WR und 10kwh Batterie verbaut - haben allerdings mega Probleme damit - weil die Batterie nach 5 Jahren schon kaputt ist etc.
Lange Rede etc.
Wir erweitern jetzt um 5,2kwp nochmal auf gute 9,7kwp mit Hager Flow R3 Paket inkl WR und 12kwh Batterie und Hager Witty plus 22kw Wallbox.
Soweit sogut - da allerdings auch noch eine Wärmepumpe Einzug hält - stellt sich mir die Frage:
Würde sich ein zweiter Zähler für evtl. einen Auto Tarif lohnen ?! Bzw evtl ein Tarif der Wärmepumpe und Auto abdeckt - oder löst ihr So ein Problem über Smartmeter oder Ähnliches ?
Evtl hat jemand von euch ja sowas in der Art schon verbaut.
Was ich evtl noch anmerken sollte das nicht nur der 7GT als Anschaffung geplant ist sondern auch noch ein Alpine A290 für meine Frau.
Hoffe das war halbwegs verständlich - wie schon erwähnt - komplett neu im E-Game 🙈
Danke euch für die Anregungen und eure Ideen im Voraus!
Hallo Holly,
Ich würde mir keinen extra Zähler für die E-Autos holen. Das macht eigentlich nur Sinn wenn Ihr ständig die Autos aufladen wollt. Wenn die PV-Anlage und die Wallbox am gleichen Zähler hängen könnt Ihr den PV Überschuss direkt ins Auto laden. Das spart das meiste Geld. Die Wallbox mit 22kW sollte dafür allerdings auf 11 kW gedrosselt werden. 22 kW Wallboxen müssen meist vom Netzbetreiber genehmigt werden und 11 kW sind praktisch zustimmungspflichtig. Mit 11 kW könnt Ihr praktisch (fast) jedes Auto über Nacht auf 100% aufladen. Da die PV nur 10 kW hat muss im besten Fall (tagsüber) auch Nix aus dem Netz gezogen werden. Strom aus der Batterie ins Auto zu laden macht allerdings wenig Sinn weil die Umwandlungsverluste dabei 3-fach auftreten. Die Wärmepumpe mit MK 8 und der PV zu koppeln macht ebenfalls Sinn weil dann der Überschuss zum Heizen genutzt werden kann. Die Autos werden eh nicht immer am Strom hängen. §14 enwg und geringeres Netzentgeld steuern WP und Wallbox. Damit müsstet Ihr bisschen extra Zeit zum Laden einplanen falls die Anlage abregelt. Zudem bezieht Ihr insgesamt mehr Strom über den Haushaltszähler was meist einen günstigeren kW/h Preis zur Folge hat. Allerdings würde ich zumindest am Anfang die Finger von einem dynamischen Stromtarif lassen bis Ihr wisst wie oft und wie lange die Autos Strom ziehen wann der Verbrauch in die Spitzenlastzeiten fällt.
E-Auto zu fahren erfordert halt bisschen Planung. Wenn die PV Anlage aber eh auf dem Dach ist spart das Aufladen gegenüber einer öffentlichen Wallbox am meisten Geld.